ZEW Zwickauer Eisenwerk GmbH

Seit Ende des 18 Jahrhunderts wurde im Zwickauer Stadtteil Crossen ein Gußwerk für Eisen gegründet, was überwiegend Standortnahe Betriebe belieferte. Leider brachte die Weltwirtschaftskriese ende der 20er Jahre ein vorübergehendes aus der Gießerei. Kurz Nach dem zweiten Weltkrieg 1948 übernahm die Sowjetische Aktiengesellschaft, kurz SAG den Betrieb als Reparationsanspruch der Sowjetunion und baute ihn wieder auf. Die Gießerei ging unter den Namen „ VEB Gießerei Fackel Zwickau/ Sa.“ in betrieb und stellte überwiegend für die Schwerindustrie und dem Berg- und Hüttenwesen Produkte her. Die DDR konnte Anfang der 70er Jahe den VEB zurück erwerben und benannte ihn in den „ VEB Zwickauer Eisenwerk“ um und produzierte Gussteile für LKW und Landwirtschaftliche Maschinen. Einen weiteren Aufschwung machte die Gießerei als sie 1986 eine Elektroschmelze dazu bekamen. Doch auch dieser Betrieb wurde nicht von der Wende verschont und die Produktion brach um mehr als 80 Prozent ein, was eine Massenentlassung zu folge hatte. Die Gießerei J. Weipert & Söhne GmbH & Co. KG aus Heilbronn kaufte das Werk und zog ihren Firmensitz dort nach Zwickau und konnte unter den Namen „ZEW Zwickauer Eisenwerk GmbH“ bis 1996 mit 84 Angestellten produzieren, danach waren alle Öfen abgestellt. Ein Teil des Areals wurde abgerissen und ein Baumarkt fasste dort Fuß, der Rest wurde von einer Graffiti Künstler Vereinigung „ibug, Industriebrachenumgestaltung“ mit urbaner Kunst umgestaltet.

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