Hofbrauhaus Dresden-Cotta

In Dresden Cotta lies der Unternehmer Ewald Bürstinghaus 1872 ein Hofbrauhaus erbauen. Um 1900 hatte er um die 250 Arbeiter beschäftigt, doch der Konkurrenzkampf in der Bierbranche zwang die Großbrauerei in die Knie und sie schloss 1921. Ein Jahr später machte auch die dazu gehörige „Hofbräu-Schänke“ dicht. Das Gasthaus wurde zum Wohnhaus umfunktioniert, aber auch einige Firmen quartierten sich da ein. Das 1912 gegründete Blei- und Zinnwerk von Hugo Morgenstern zog 1935 in das ehemalige Hofbrauhaus, was dann den Namen „Morgenstern Werk, Hugo Morgenstern Blei-, Zinn- und Leichtmetallwerk / Löt- und Verzinnungsmittel Fabrik“ bekam. Nach dem Krieg 45 wurde wegen Reparaturansprüche das Werk demontiert und 1954 aus dem Handelsregister gelöscht. Darauf folgte der Übergang ins Volkseigentum unter dem Namen „VEB Blei- und Zinnwerk Dresden“.

1992 begann der erste Teilabriss wegen einer Tankstelle und der Rest wurde dann 2008 zugunsten eines Kaufhauses abgerissen. Einzig der Schornstein steht noch und erinnert an die ehemals große Fabrik.

Advertisements